Tölzer Hütte

An Pfingsten waren wir endlich mal wieder wandern. Diesmal gings ins Karwendelgebirge. Mit dabei beim Laufen war Frank. Neben einer sehr schönen Tour an der Benediktenwand gings 3 Tage in die Gegend rund um die Tölzer Hütte. Vorstellen möchte ich eine mögliche Rundwanderung, die sehr empfehlenswert ist.

Es gibt 3 unterschiedliche Wanderwege hoch zur Tölzer Hütte:

1.  Von Fall über Grasköpfel und Wiesbauern-Hochleger
Ungefähr einen Kilometer westlich von Fall beginnt der Anstieg, der an Grammesberg und Grasköpfl vorbei zum Wiesbauern-Hochleger führt. Weiter über die Moosenalm zur Tölzer Hütte. Gehzeit: ca. 6,5 Stunden.

2.  Von Fall durch das Krottenbach Tal
Von Fall am Sylvenstein-Stausee dem Fahrweg ins Dürrachtal folgend. Nach etwa einem Kilometer geht rechts ein steiler Weg ins Krottenbachtal ab. Zunächst auf dem Fahrweg, später auf einem schmalen Pfad zum Talende mit schönen Wasserfällen und über den Delpssee zur Hütte. Gehzeit: ca. 5 Stunden.

3. Von Fall über den Lerchkogel-Hochleger
Von Fall etwa vier Kilometer ins Dürrachtal, dann über die Brücke auf das südseitige Ufer. Nun auf Almwegen über den Lerchkogel-Hochleger und die Delps-Alm zur Tölzer Hütte. Gehzeit: ca. 6,5 Stunden.

Der Aufstieg zur Tölzer Hütte: Route über das Krottenbach Tal

Los gehts früh morgens in 83661 Fall bei Lenggries. Hier gibt es in der Dürrachstraße eine kostenlose Parkmöglichkeit. Von hier startet die Wanderung in Richtung Wald.Linker Hand im Verborgenen geht es am Sylvenstein-Stausee entlang auf einem Fahrweg ins Dürrachtal an einer Lichtung vorbei.Nach etwa einem Kilometer geht rechts ein steiler Weg ins Krottenbachtal ab. Ab hier ist die Tour hoch zur Tölzer Hütte ausgeschildert.Es geht recht komfortabel das Krottenbach Tal entlang bis der Wen am Talende dann steil ansteigt. Ab hier gibt es dann zahlreiche Wasserfälle. Des öfternen überquert man Bäche. Wenn es regnet kann es auch an einigen Stellen auch recht glitisch sein. Wanderstöcke sind zu empfehlen. Oben angekommen erreicht man den Delpsee. Rechter Hand an ihm vorbei dauert der Anstieg zur Tölzer Hütte von hier aus noch etwa 1 Stunde.

Der Abstieg von der Tölzer Hütte: Route über Wiesbauern-Hochleger und Grasköpfel

Während die Krottenbachtal Variante eta 5 Stunden dauert ist die Route über den Wiesbauern-Hochleger mit 6,5 Stunden etwas länger. Sie geht auf der anderen Seite der Tölzer Hütte über den Schafreuter (2101m) zur Moosenalm (1590m). Wer es etwas gemäßigter angehen lassen will kann auch die Variante ohne den Schafreuter nehmen (siehe Karte). Von dort aus geht es über das Grasköpfel (1753m) und die Grammesbergalm hinab ins Tal nach Fall. Alles gut ausgeschildert.

Da beide Bergwanderungen doch recht anstrengend sind ist die Übernachtung auf der Tölzer Hütte empfehlenswert. Wir haben sogar 2 mal übernachtet und noch die Rundtour Stierjoch bis Hochleger über das Östliche Torjoch gemacht. Eine Karte zu den Wanderungen inkl. weiterer Wegbeschreibungen für das Karwendelgebirge gibt es hier zum Download.

GPS-Track und Karte für die Wanderung zur Tölzer Hütte gibt’s hier:

Bilder von Wanderung im Karwendelgebirge:

Lieper Winkel Wanderung GPS – Wandern auf Usedom

Streckencharakter: leichte Rundwanderung, der Weg kann auch mit dem Fahrrad befahren werden ist aber größtenteils nicht betoniert
Start der Wanderung: 17406 Rankwitz, Lieper Winkel, Usedom
Ende: wie Ausgangspunkt
Dauer (ca.):
2h
Wanderstrecke: 18,9km
Höhenunterschied:
1 m

Wegverlauf
Los gehts in Rankwitz einem einer kleinen Ortschaft im Lieper Winkel, einer zur Insel Usedom gehörenden Halbinsel zwischen Achterwasser und Peenestrom. Aus der Ortsmitte heraus geht es auf dem Peeneweg (einer sehr wenig befahrenen Straße) nach Quilitz. Linkerhand den Peenestrom im Blick verläßt man das Dorf und begibt sich auf einen Feldweg Richtung Warthe. Hier geht es zunächst an Feldern entlang. Hier haben wir bei unserer Wanderung neben zwei Ringelnattern und zahlreichen Vögeln auch einige Marienkäfer entdeckt. Wenn man sich ruhig verhält kann man hier immer mal wieder auch Wild entdecken.

In Warthe angekommen muss man sich im Ort links halten (Schild “Rundwanderung Usedom”) nach links folgen. Der Weg führt dann aus Warthe hinaus direkt am Meer entlang. Hier im Norden der Halbinsel ist ganz klar der schönste Abschnitt der Wanderung im Lieper Winkel. Teils direkt am Wasser, teils an großen Schilfrohrbeständen entlang gibt es hier hauptsächlich eines viel zu entdecken: ausgedehnte Natur und Ruhe.

Der Weg führt weiter nach Grüssow wo man sich entscheiden kann ob man den Weg zurück nach Rankwitz über die Straßen nach Liepe geht oder dem ausgeschilderten Radweg weiter über Felder folgt (= ca. 1 km länger). Der GPS-Track nimmt den Weg über die Straße. In Liepe angekommen kann man über die Hauptstraße nach Rankwitz marschieren. Wir empfehlen aber unbedingt den kleinen Schlänker Richtung Krienker See machen. So entgeht man den Autos und wandern noch durch ein schönes Waldstück. Der Weg führt einen dirket nach Rankwitz.

Wanderung Burg Beilstein – Schwäbischer Wald

Streckencharakter: leichte Rundwanderung
Start der Wanderung:
Beilsteinstr., 71717 Bissingen
Ende:
wie Ausgangspunkt
Dauer (ca.):
2h
Wanderstrecke: 18,5km
Höhenunterschied:
240m

Wegverlauf
Man geht die Beilsteinerstr. den Fußweg hoch zur Burg Hohenbeilstein. Unterhalb der Weinberge geht es Richtung Schmidhausen und daran vorbei.  Wir sind dann eine Schleif Richtung Unterjettenbach marschiert. Von dort aus gehts Richtung Maad (Madbergweg), nach Billensbach. Dann den Berg hinunter durch den Wald an Schmidhausen vorbei durch Gronau durch. Dann die Marbacher Straße entlang zurück nach Beilstein. Insgesamt ein schöner Sonntagnachmittagspaziergang.

Wanderung – Burg Teck – Schwäbische Alb

Streckencharakter: Rundwanderung mit einigen Anstiegen
Start der Wanderung: Seestr., 73266 Bissingen
Ende: wie Ausgangspunkt
Dauer (ca.): 4h
Höhenunterschied: 622m

Wegverlauf
Vom Wanderparkplatz “Am See” in 73266 Bissingen (NICHT Bietigheim-Bissingen!) geht’s talaufwärts aus dem Ort hinaus. Dann biegt man links ab (blaues Dreieck, Breitenstein), wo es nach ein paar Metern steil ansteigt. Nach ca. 10 Minuten überquert man die Straße Bissingen-Ochenwang und erreicht nach ca. 1 Stunde einen herrlichen Aussichtspunkt auf der Albhochfläche (Breitenstein, 812m).

Dem roten Dreieck folgend – entlang der Hangkante – erreicht man dann als nächstes einen Wanderparkplatz, der auch über die Straße Ochsenwang-Bissingen erreicht werden kann. Dann gehts ein relativ wenig befahrenes Sträßchen bergauf Richtung Diepoldsburg. Hier macht die Straße eine relativ starke Linkskurve. Man verläßt sie und geht gerade aus zwischen den Gebäuden hindurch (rotes Dreieck).

Am Hang eines felsigen Bergrückens entlang gelangt man dann zur Burgruine Rauber (heißt auch: Untere Diepoldsburg, 2 Stunden). Vor der Holzbrücke über den Burggraben steigt man nach rechts ab. Nach dem Sattelbogen (tiefster Punkt zwischen den beiden Anstiegen) geht’s dann am Hang des Teckbergs wieder hoch (rotes Dreieck) zum Aussichtspunkt Gelber Fels (711m). Dann weiter bis zum geschotterten Weg zur Burg Teck (775m). Vor dem Burgtor kann man noch einen 5 min-Abstecher zur Sybillenhöhle machen.

Zurück geht es dann auf der geschotterten Burgzufahrt hinab bis rechts ein Schild den Weg nach Bissingen anzeigt. Zwischen Obstbäumen hindurch gelangt man dann zum Ortsrand Bissingen und geht zurück zum Ausgangspunkt Wanderparkplatz “Am See”.