Atherton Tabelands & Mission Beach

09.11.03  „Nördliches Atherton Tabelands“ – 12. Tag

Heute schaffen wir es etwas früher aufzustehen. Zusammen mit Christine 2 (22) und Katharina (21) aus Münster fahren wir zu den „Christal Cascades“. – Kleinere Wasserfälle in der Nähe von Cairns. Wir springen ins Wasser und baden. Die Abkühlung tut gut, weil es schon wieder über 30 Grad hat (ca. 11:00 Uhr). Dann geht’s zum „Copperfield Falls Dam“ – einem Stausee zur Trinkwasserversorgung von Cairns, zum „Lake Placid“ und zu den „Barron Falls“. Außerdem machen wir einen Abstecher zum „Granite Gorge“. Hier füttern wir zahme Wallabies (kleine Kängurus), fahren mit einem Kanu durch Sumpfgebiet und klettern auf Granitfelsen herum. Relativ spät am Abend erreichen wir das Backpackers Hostel in Atherton. Wir sind positiv von Ausstattung und Sauberkeit des Hostels überrascht. Übernachtet wird in einem 5 Mann-Bett-Zimmer (wieder kein Sex für Andy und Christine – hi, hi, hi).

10.11.03 „Südliches Atherton Tabelland“ -13. Tag

Der Tag startet mit einem gemütlichen Frühstück. Vor der Abfahrt klauen wir im Garten des Hostels überreife Orangen. Heute Nacht hat es merklich abgekühlt, aber die Temperatur ist angenehm zu reisen. Unser erstes Ziel ist der „Curtain Fig Tree“. – Zwei ca.15m große Bäume, die von Schlingpflanzen umwuchert werden. Danach geht’s zum „Lake Eachem“. – Ein 70m tiefer See mit unglaublich sauberem Wasser. Andy und ich gehen schwimmen und laufen. Dann genießen wir Lunch. Das Wetter bessert sich. Gestärkt machen wir uns auf den Weg nach „Mission Beach“. Doch vorher sind noch einige Wasserfälle zu begutachten: „Milla Milla Falls“, „Zilli Falls“,

usw.

Nachdem wir Christine und Katharina in einem anderen Hostel abgesetzt und verabschiedet haben, checken wir im „The Sanctuary Retreat“ ein. Wir müssen am Fuße eines Berges parken und werden mit einem Geländewagen abgeholt. Nicht geländefähige Fahrzeuge schaffen die Steigung hoch zum Hostel nicht. Oben angelangt ist der Ausblick aufs mehr und über den Regenwald überwältigend. Einmal mehr übernachten wir im tiefen Dschungel von Australien. Die Geräusche der Nacht sind aufregend und z.T. Angst einflößend. Auf dem Weg zum Zelt begegnen mir Frösche, Kröten und Insekten.

11.11.03 „The Sanctuary Retreat – Mission Beach” – 14. Tag

Trotz den Geräuschen haben wir die Nacht gut überstanden. Leider bin ich mehrmals wegen des nächtlichen Regens aufgewacht und deshalb etwas müde. Gegen 13:00 Uhr gehen wir durch den Urwald hinunter zum Strand. Den haben wir für uns alleine. Ich hole uns eine Kokusnuß von einer Palme, die wir zusammen öffnen und essen. Sie schmeckt gut und macht satt. In dem Moment überlegen wir uns, dass es nur noch 6 Wochen bis Weihnachten ist. Den Rest des Tages verbringen mit Sonnenbaden. Geschützt durch Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von 30, da die Sonne hier doch um einiges aggressiver ist als in Europa.
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201ö de 201özil Mesut Özil Nike Video

Da ich hier im Outdoor Blog gerne auch mal über neue Videos berichte hier mein neuester Tipp: das Nike Video mit Mesut Özil.

Musik: “Misread” by Kings of Convenience

201ö.de – 205ö.de Ein Blick in eine mögliche Zukunft des Mesut Özil

Mesut Özil blickt in die Zukunft. Man schreibt das Jahr 2050. Als alter Mann ist Mesut immernoch fit: Sonnenbank, Fitnessstudio, Laufband, Nike Klamotte: ganz der Alte.

Und hier Mesuts Gedanken im Video

  • “Das bin ich Mesut”
  • “Und dies ist die Zukunft”
  • “Bin immernoch busy”
  • “Das ist Sabine, die gute Seele des Hauses.”
  • “Sie kenne ich schon seit ich hier wohne.”
  • “Die Leute sagen: Mesut, Du bist unser Held.”
  • “Deine Schuhe haben uns erfolgereich gemacht.” (Nike Schuhe im Bild”
  • “Jeden Tag TV-Interviews.”
  • “Immer nur lächeln.”
  • “Ach nett. Die andere Sabine.”
  • “Seh doch noch ganz gut aus, oder?” (Mesut hat ein Bölzplatz-T-Shirt an)
  • “Hat alles gut geklappt in meinem Leben.”
  • “Viel Training zahlt sich dorch aus.”
  • “Etwas Talent schadet auch nicht.”
  • “In die Charts gesungen.” (Goldene Schaltplatte im Bild.)
  • “Eine Menge Title gewonnen.” (Haufenweise Pokale im Bild)
  • “Mehr gewonnen als verloren.”
  • “Fußball ist mein bester Freund.”
  • “Haben wir gut hinbekommen.” (Schaut sein Porträt an.)
  • “Und das alles, weil ich gerne Fußball spiele.” (ergo: “spiel Fußball und ruhe in Dir selbst)
  • “Hmm.. Die Zukunft ist Bio.”
  • “Ich ess ja lieber Burger.”
  • “Einmal die Woche gucken wir unsere Fußball-Highlights von damals.” (Mesut und sein Diener hocken vor der Glotze)
  • “Das soll die Jugend erstmal nachmachen.”
  • “Diese Jungs haben keine Chance gegen mich.” (klar, alter Mann)
  • “Nichts als jugendlicher Leichsinn.”
  • “Wie ich früher.”
  • “Und das ist Helmut.”
  • “Der ist schon fast Teil der Einrichtung.”
  • “Sind beide in unseren besten Jahren.”
  • “Sagt Helmut jedenfalls.”
  • “Und recht hat er.”
  • “Heute ist alles nur noch Champagner Fußball.”
  • “Macht nix. Ball ist Ball.”
  • “Ich würd alles nochmal genauso machen.”
  • “Oh la, la, mehr Fußball-Fans.” (zwei hübsche Girls im Bild)
  • Guten Tag, die Damen.”
  • “Könnten meine Töchter sein.”
  • “Ex-Fußball-Pro zu sein ist nicht so übel.” (marschiert an den idyllischen See)

“Oder was meint ihr?”

Alles in allem mal wieder ein “echtes” Nike Video. So was kann eben nur denen einfallen. Richtig geil. Und das beste daran: jeder frägt sich: was soll das? OK, Mesut Özil hat bei der WM ein Tor geschossen. Aber sonst? Da muss er noch viel tun um sich so auf seinen Lorbeeren auszuruhen. Egal, das Video rockt…

Mesut Özil – Durch das Jahr 201Özil – Episode 1

Mesut Özil und Jan Delay – Durch das Jahr 201Ö – Epidode 2 Fußball hat Söul

Mesut Özil – Durch das Jahr 201Ö – Episode 3: Zukunft

Cairns – Schnorcheltrip am Great Barrier Reef

07.11.03 „Cairns“ – 10. Tag

Wieder stehen wir recht spät auf: Es ist bereits 9:45 Uhr als wir uns auf die Laufstrecke machen. Dementsprechend heiß ist es auch schon.

Wir laufen die Uferpromenade entlang und sehen Möwen und Pelikane. Schon nach 30 min gebe ich auf. – Es ist einfach zu heiß. Andy rennt noch 20 min weiter.

Erst gegen 13:00 Uhr machen wir uns auf den Weg in die Stadt, um in einem Reisebüro unseren Inseltrip zu buchen. Wir entscheiden uns für das „Backpackers World Reisebüro“ und werden relativ kompetent beraten. Wir buchen 1 Tag Schnorcheln vor Cairns und dazu ein Paket: 3 Tage „Whitsunday Island“ und 3 Tage „Fraser Island“ alles inklusive für 560 Dollar. Da das Schnorcheln schon morgen sein wird, gehen wir nach dem Abendessen (im „Woolshed“) schon nach Hause, obwohl heute Freitag ist.

08.11.03  „Schnorcheln am Great Barrier Reef“ 11. Tag

Nach dem Frühstück fahren wir zum Hafen. Das Boot „Compass“ wartet schon auf uns. Es dauert 3 lange Stunden bis wir am Riff sind. Die Fahrt ist furchtbar: Das Boot droht meiner Ansicht nach fast zu kentern. Der Wellengang ist sehr stark: Mir wird schlecht. Nach der Ankunft am Riff schnallen wir uns hastig Schnorchel, Brille und Flossen an und schwimmen ins seichte Wasser. Dort erwartet uns eine Vielzahl unterschiedlicher bunter Korallen und Fische. Der Anblick ist überwältigend: Alle Formen und Farben überraschen uns. Leider ist es etwas windig und deshalb wellig so, dass ich immer wieder Wasser in den Schnorchel bekomme und mich verschlucke. Außerdem ist die Strömung teilweise so stark, dass man sich nur schwer an ein und derselben Stelle halten kann. Nach einer guten Weile werden wir zurück zum Schiff gerufen. Es gibt Lunch. Dann legen wir ab und fahren zu einer anderen Stelle am Riff. Wieder stürzen wir uns in die Fluten. Diesmal verzichte ich auf Hilfsmittel und nehme nur meine eigene Schwimmbrille mit. Nach ausgiebiger
Erkundung des neuen Riffs und ein paar kleineren Tauchgängen fährt das Schiff zurück nach Cairns. Der Wellengang ist wieder recht stark, aber wir haben uns jetzt daran gewöhnt.

Am Abend gehen Andy und ich noch laufen und treffen 2 Mädels aus Münster, die wir schon im „Corcodilus“ kennen gelernt haben. Etwas voreilig fragt Christine die beiden, ob sie Lust haben morgen zu den „Atherton Tabellands“
mitzukommen. Sie sagen zu und wir planen grob die nächsten Tage.

Mossman Gorge – Queensland

06.11.03 „Mossman Gorge“  – 9. Tag

Eigentlich wollten wir um 5:00 Uhr aufstehen. Christine und Andy wecken mich um 9:45 Uhr. Es hatte um 5:00 Uhr geregnet: Nicht schlimm, weil wir eh noch Schlafdefizite haben. Wir checken aus und fahren zum „Cape Tribulation“ (tribulation = Leiden)  Captain Hook setzte hier ein Schiff aufs Riff. Damit begann für seine Mannschaft eine Zeit der Leiden. Heute erinnert jedoch nichts mehr an „tribulation“ sondern eher an eine gute Zeit: Menschenleere Strände, mildes Klima, schöne Pflanzen. Das einzige Manko: Wir können nicht im Meer baden, da es dort sehr giftige Stinger-Quallen gibt, die lebensgefährlich sein können.

Zur Entschädigung fahren wir zu „Mossman Gorge“ (Daintree NP), einer engen Schlucht mit einem kühlen, sauberen Bach und großen rund abgeschliffenen Steinen. Wir baden, klettern und relaxen. Dann geht’s weiter nach Cairns. Unser lange lange Reise gen Süden beginnt.


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