Jervis Bay

Jervis Bay White Sandy Beach Walk (7.Tag, 12…02…05)

Gefrühstückt wird ausgiebig am Strand. Dann fahren wir nach Huskisson. In einem Surf Shop kauft sich Uli einen Bikini im Hawai-Style. Um diesen gleich einzuweihen gehen wir zum Strand. Aber das Wetter lässt zu wünschen übrig: Es ist kühl und windet. Also beschießen wir zusammen zu packen und nach einem Alternativprogramm Ausschau zu halten. Nach kurzer Fahrt biegen wir links ab und fahren ein kleines Stück über unbefestigte Straße. Nichts ahnend führt uns der Weg zu einem Strand mit schneeweißem Sand. Wir steigen aus und entdecken ein Schild auf dem White Sandy Beach Walk steht. Kurz entschlossen schnüren wir unsere Wanderschuhe und begeben uns auf  Entdeckungsreise. Der Weg führt uns durch Eukalyptuswald. Bald erreichen wir eine weitere Bucht. Hier ist der Sand mindestens genau so weiß. Leider sind die Strände teilweise durch angeschwemmte Wasserpflanzen bedeckt, trotzdem sind wir von ihrer Schönheit fasziniert. Während der weiteren Wanderung entdecken wir ein weiter Strände und direkt im Anschluss an den Glenfield Beach einen sehr hübsch gelegenen BBQ-Platz.

Ohne lange Diskussion entschließen wir uns zurück zu wandern und in der Stadt etwas zu Essen zu holen. Wir kaufen ein und fahren zurück zum
Grillplatz. Auf dem elektrischen Grill bereiten wir ein leckeres BBQ vor: Zu Fisch gibt es Bratkartoffeln und Gemüse. Es schmeckt himmlisch. Währen des Essens leisten uns einige Kookaburras und Papageien Gesellschaft.

Jervis Bay Dolphin Watching Cruise (8.Tag  13…02…05)

Schon um 10:00 Uhr startet unser Dolphin Watching Cruise. Wir schippern gemächlich in die Jervis Bucht hinein. Nach gut einer halben Stunde tauchen in einiger Entfernung Delphine im Wasser auf. Doch noch bevor wir unsere Kameras zücken können sind sie wieder verschwunden und auch nach längerer Suche nicht wieder auffindbar. Trotzdem genießen wir die etwa zweistündige Schifffahrt, welche uns einen guten Überblick über Jervis Bay gibt. Wieder angekommen machen wir uns auf zum Conjula Lake – einem kristallklaren Salzwassersee mit Zugang zum Meer.


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Kängurus, die boxen:

Kiama Blow Hole

Kiama (5.Tag, 10..02..05)

Nach dem Auschecken in Sydney holen wir unseren Camper Van im Stadtteil Sydenham. Die Verleihfirma heiß Wicked. Und der Name ist Programm: Unser Mazda Van ist ein echter Blickfang: Beidseitig ist er jeweils mit einem riesigen Elvis-Portrait bemalt und auf der Kühlerhaube steht unübersehbar: Wicked. Wir regeln den Papierkram und los geht’s. Die ersten Kilometer führen uns an Southport vorbei (dort wo Sue und Bob wohnen). Den ersten Stopp legen wir an einem Woolworth Supermarkt ein. Dort kaufen wir erstmal Lebensmittel ein und tanken Elvis voll.

Ein paar Kilometer weiter – im Royal NP – machen wir nach einen kurzen Spaziergang ein Picknick. Es gibt frische Prawns und zum Nachtisch lecker-süße Ananas. Frisch gestärkt  fahren wir weiter nach Wollongong. Ein kurzer Walk führt uns zu einem sagenhaften Aussichtspunkt. Wir stehen gebannt da und staunen. Unter uns erstreckt sich kilometerweit Küste, Stadt und Wald. Keine Frage: Das ist das Australien wie ich es schon bei meiner letzen Reise kennen gelernt habe: Frei, groß und unbeschreiblich schön. Unser Nachquartier schlagen wir in Kiama – ein kleines, verschlafenes Küstenörtchen – auf, wo wir direkt am Meer parken.

Kiama  (6.Tag, 11..02..05)

Relativ zeitig schüre ich heute Morgen meine Laufschuhe und beginne den Tag mit einem ausgiebigen Lauf. Es ist etwas bewölkt, aber zum laufen genau das richtige Wetter. Zurück am Van treffe ich Uli am Strand. Wir gehen zusammen zum Meerwasserpool ganz in der Nähe, wo ich ein erfrischendes Bad nehme, während Uli eine Stranddusche nimmt. Auf der Wiese nebenan sehen wir pinkfarbene Papageien die nach etwas Fressbaren suchen.

Kiama Blow Hole

Nach dem Frühstück machen wir uns per pedes auf zum Kiama Blow Hole – einem Loch in einer Felsformation – in das die Brandung das Wasser so stark drückt, dass eine Fontaine entsteht, die bis zu 60 m hoch sein kann. Wir sind von dem tosenden Wasserloch beeindruckt. Die Urgewalt des Meeres ist mächtig. Doch heute hält die Fountaine des Blowhole sich etwas zurück. So, dass es zwischen “nur” zwischen 10 und 15m hoch “spuckt”.

Baden im Kangaroo Valley

Nach ausgiebiger Betrachtung dieses Naturschauspiels führt uns unsere Reise weiter nach Kangaroo Valley. Eine Frau verrät uns einen Badeplatz ca. 10 km abseits der befestigten Straße. Auf dem Weg dorthin läuft uns ein Enchidna (übergroßer australischer Igel) über den Weg. Er versteckt sich unter Blättern und streckt uns nur seine Stacheln entgegen. Am Badeplatz angekommen sonnen und relaxen wir. Nach gut 2 Stunden entschließen wir uns am Abend noch nach Jervis Bay zu fahren. Wir nächtigen auf einem Camping Platz direkt am Meer, wo uns mehrere Kaninchen und ein Opossum Gesellschaft leisten.


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Sightseeing Sydney in Australien

Bradleys Head – Ashton NP  (2.Tag, 07..02.05)

Nach einer gut durchschlafenen Nacht frühstücken wir im Hostel und machen uns dann auf zum „Bradleys Head Aussichtspunkt“. Dazu nehmen wir die Fähre zum „Taronga Zoo“ und wandern durch den „Ashton NP“. Obwohl Sydney City Luftlinie nur etwa 10km entfernt liegt erlebt man hier schon richtiges Dschungel-Feeling. Es gibt jede Menge große Echsen, allerhand Vögel und große gelb-schwarz farbene Spinnen. Am „Bradleys Head“ haben wir einen atemberaubenden Blick auf Sydney City, „Opera House“ und die „Habour Bridge“. Wir schießen Fotos, genießen den Blick und stapfen barfuss im Meerwasser. Es ist ein sehr schöner Tag.

Kiribilli, Olympic Pool, Luna Park

Später nehmen wir die Fähre zurück zum „Circular Quay“ und weiter nach „Kiribilli“ – ein sehr vornehmes Stadtviertel – wo man sich sofort vorstellen kann zu wohnen. Wir besichtigen den „Olympic Pool“, den„Luna Park“ (mit Eislaufbahn!) und wandern dann über die „Habour Bridge“ nach „The Rocks“ – ein restauriertes Hafenviertel mit vielen gemütlichen Restaurants.

Um 16:00 Uhr treffen wir Bob und Sue Erskine, bei denen ich während meinem letzten Australienaufenthalt in Sydney (Southport) für zwei Wochen gewohnt habe. Es ist schön, die zwei wieder zu treffen. Wir plaudern und tauschen die letzten Infos aus. Nach zweieinhalb Stunden verabschieden wir uns von den beiden Aussies und setzten unsere Stadtbesichtigung fort.

The Rocks, Observatory Hill, Kings Cross

Über „The Rocks“ geht’s zum „Observatory Hill“. Dort genießen wir einen weiteren Ausblick über die Stadt und bleiben eine ganze Weile, bevor wir den Heimweg nach „Kings Cross“ antreten. Dort gehen wir thailändisch essen (Mum’s Thai) und schlendern später die „Victoria Street“ hinunter zu einer Stelle, wo man einen außergewöhnlich schönen Blick auf die nächtliche City hat.

Sydney – Bondi Beach (3.Tag, 08..02.05)

Heute fahren wir an Sydneys bekanntesten Strand: „Bondi Beach“. Er liegt etwa eine halbe Stunde von der City entfernt in einer weiten, geschwungenen Bucht. Wir legen uns an den Strand und genießen die ruhige Atmosphäre. Es weht ein laues Windchen, das uns hin und wieder eine Portion weichen Sand auf den Körper bläst. Im Wasser brechen geniale Wellen auf denen man –auch ohne Board- wunderbar surfen kann. Gegen später schauen wir uns Läden an der Uferpromenade an und suchen uns ein indisches Restaurant für den Abend aus.

Spaziergang nach Coogee

Dann starten wir einen keinen Spaziergang in Richtung des südlich gelegenen „Coogee“. Wir sind von den Sandsteinformationen und dem herrlichen Ausblick auf „Bondi Beach“ entzückt. In der rauen See unter uns trainiert eine Rudermannschaft von etwa 6-7 Männern. Sie sind verdammt schnell unterwegs. Und auch sonst sind die Leute auf diesem Küstenweg sehr sportlich: Entweder wird gewalkt oder gejoggt. Auf dem Rückweg kommen wir an einem Salzwasserpool mit Liegestühlen vorbei. Es ist Abend geworden. Hungrig von den vielen Eindrücken holen wir uns indischen Reis mit Lamm und genießen den Sonnenuntergang. Wir entschließen uns, den restlichen Abend am Strand mit einer Flasche Wein zu verbringen. Wir trinken eine gute Flasche Rotwein aus dem „Barossa Valley“ und sind schon noch 2 Gläsern mächtig beschwippst.

Shopping in Sydney – Drummoyne Outlet  (4.Tag, 09.02.05)

Wieder stehen wir heute zwar zeitig aber trotzdem ausgeschlafen auf. Wir nehmen den Zug zur „Central Station“. Bei einem kurzen Abstecher im „Market City Shopping Centre“ leistet sich Uli -kurz entschlossen- ein Paar luftige Sommerschuhe. Leider haben wir hier für ausgiebigeres shoppen aber zu wenig Zeit. Weiter geht unsere Tour über China Town zum Darling Habour.

Dort steigen wir in die Fähre nach Drummoyne. Wie uns am Visitor Center gesagt wurde, soll man dort sehr gut einkaufen können. Aber als wir ankommen gibt es weit und breit keinen einzigen Laden. Nach durchfragen kommen wir nach einer 20minütigen Wanderung dann doch an einem Shopping Center an. Es besteht hauptsächlich aus Outlets. Die Preise sind moderat. Aber unsere Einkaufslust hält sich in Grenzen.

Aboriginal-Show mit Digeridoo-Musik: Australia’s Nothern Territory Outback Centre

Zurück am Darling Habour besuchen wir im Australia’s Nothern Territory Outback Centre eine Aboriginal-Show mit Digeridoo-Musik und erfahren etwas über die Ureinwohner Australiens.

Lieper Winkel Wanderung GPS – Wandern auf Usedom

Streckencharakter: leichte Rundwanderung, der Weg kann auch mit dem Fahrrad befahren werden ist aber größtenteils nicht betoniert
Start der Wanderung: 17406 Rankwitz, Lieper Winkel, Usedom
Ende: wie Ausgangspunkt
Dauer (ca.):
2h
Wanderstrecke: 18,9km
Höhenunterschied:
1 m

Wegverlauf
Los gehts in Rankwitz einem einer kleinen Ortschaft im Lieper Winkel, einer zur Insel Usedom gehörenden Halbinsel zwischen Achterwasser und Peenestrom. Aus der Ortsmitte heraus geht es auf dem Peeneweg (einer sehr wenig befahrenen Straße) nach Quilitz. Linkerhand den Peenestrom im Blick verläßt man das Dorf und begibt sich auf einen Feldweg Richtung Warthe. Hier geht es zunächst an Feldern entlang. Hier haben wir bei unserer Wanderung neben zwei Ringelnattern und zahlreichen Vögeln auch einige Marienkäfer entdeckt. Wenn man sich ruhig verhält kann man hier immer mal wieder auch Wild entdecken.

In Warthe angekommen muss man sich im Ort links halten (Schild “Rundwanderung Usedom”) nach links folgen. Der Weg führt dann aus Warthe hinaus direkt am Meer entlang. Hier im Norden der Halbinsel ist ganz klar der schönste Abschnitt der Wanderung im Lieper Winkel. Teils direkt am Wasser, teils an großen Schilfrohrbeständen entlang gibt es hier hauptsächlich eines viel zu entdecken: ausgedehnte Natur und Ruhe.

Der Weg führt weiter nach Grüssow wo man sich entscheiden kann ob man den Weg zurück nach Rankwitz über die Straßen nach Liepe geht oder dem ausgeschilderten Radweg weiter über Felder folgt (= ca. 1 km länger). Der GPS-Track nimmt den Weg über die Straße. In Liepe angekommen kann man über die Hauptstraße nach Rankwitz marschieren. Wir empfehlen aber unbedingt den kleinen Schlänker Richtung Krienker See machen. So entgeht man den Autos und wandern noch durch ein schönes Waldstück. Der Weg führt einen dirket nach Rankwitz.