Outdoor Werbung von Blush Berlin

Outdoor Werbung muss nicht immer langweilig und oldschool sein. Das beweist der Frauendessous-Shop Blush in Berlin immer wieder auf’s neue. Heute in der Mittagspause habe ich folgendes Plakat Ecke Torstraße / Prenzlauer Allee entdeckt.

Mit einem Starthilfekabel wurde eine plastische Werbung gezaubert. Lecker sind natürlich auch die Wallpaper auf blush-berlin.de

Neben den Kreationen der Inhaberin Claudia Kleinerts findet man weiterhin  luxuriöse Stücke bekannter Marken im Blush Shop. Dass die Blush Werbung funktioniert / stimuliert zeigt auch folgendes Video:

▷ Überlebenstraining Mann oder Memme? – Tough Guy or Chicken?

Mann oder Memme? Auf englisch: Tough Guy or Chicken so heißt eine neue BBC-Reality-Serie, die zur Zeit bei ZDF neo ausgestrahlt wird.  4 Monate lang reisen 5 junge Engländer durch die entlegensten Regionen der Welt um mit den Einheimischen zu leben, ihre besonderen Lebensverhältnisse kennenzulernen und um Prüfungen zu bestehen.

Im Prinzip geht es um ein überhartes Überlebenstraining, das verdeutlichen soll unter welchen schwierigen, und entbehrungsreichen Lebensumständen viele Menschen auch heute noch leben. Und darum wie wenig man als Mensch aus einem Industrieland mit solchen Extrembedingungen konfrontiert wird.

Es geht um jagen, töten und überleben. Das, was der Mensch jahrtausende lang gemacht hat und heute nichtmehr kennt. Es geht um Urinstinkte und Adrenalin. Ständig erfahren die 5 jungen Männer ihr Grenzen, die für andere Menschen Alltag sind. Halten sie den extremen Belastungen stand, meistern sie die gefährlichen Situationen? Überleben sie das Überlebenstraining?

In den Anden

Die Reise beginnt in den Anden genauer: in Ecuador. Dort sollen die Jungs  in 4000 Metern Höhe als Chagras (Andencowboys) arbeiten. Sie müssen es mit wilden Stieren aufnehmen, die einmal im Jahr zusammengetrieben werden. Chagra Gerardo bringt ihnen bei, wie man als Cowboy reitet, das Lasso wirft und einen Stierangriff abwehrt.

Mann oder Memme in Braslien

Im Amazonas Gebiet sollen sie Krieger des Yaminawá-Stamms werden. Carlito, der mächtigste Mann des Stammes, führt die Jungs in die uralten Riten und Zeremonien der Yaminawá ein. Er entscheidet auch wer von den fünf ein richtiger Mann ist. Die 5 jungen Engländern müssen starke Drogen nehmen, Krokodile jagen und sich von giftigen Ameisen stechen lassen, deren Gift in größerer Dosis tödlich sein kann. Eine Prüfung ist eine Schlange zu fangen, sie zu töten und ihre Zunge essen. – So wie es die Tradition der Yaminawá verlangt.

Bei den Buschmännern in Namibia

Extrem auch das Überlebenstraining in der Steppe Namibias: glühende Hitze, chronischen Wasser- und Nahrungsmangel. Der Kampf ums Überleben wird zur Härteprüfung.

Jäger Du-ee vom Ju-Wasi Stamm – ein drahtiger San Buschmann will die fünf Jungs in nur sechs Tagen zu Spurensuchern und Jägern ausbilden. Sie müssen – ohne eigene Vorräte im Dorf der San leben und bekommen beigebracht, wie man in der überlebensfeindlichen Wüste essbare Pflanzen und Käfer findet.

Sie jagen Antilopen und lernen bei der Jagd kopfüber in einen Stachelschwein-Bau zu kriechen, was sehr gefährlich ist, da man sein Augenlicht verlieren könnte. Eine Nacht müssen sie ganz auf sich alleingestellt in der Wüste schlafen. Wer es nicht schafft ein Feuer zu entzünden riskiert Hyänenangriffe.

In insgesamt acht Folgen wird sich zeigen, wer Mann und wer Memme ist. – Überlebenstraining in etwas härterer Form. Auf jedenfall sehenswert.

Nächste Sendetermine: 21.01.11, ZDF neo, 12-15h

Stefan Raab – bekannt als Draufgänger absolviert für Prosieben auch immer mal wieder ein Überlebenstraining. Aber schaut selbst…

Icebreaker Longsleeve im Test – GT260 Midweight LS Pursuit Crewe aus Merinowolle

Da die winterlichen Temperaturen in Berlin nun doch langsam ihren Tribut fordern, habe ich mich dazu entschlossen mir ein Longsleeve von Icebreaker zuzulegen. Nach solider Überlegung fiel meine Wahl schließlich auf das Longsleeve mit dem staunenswerten Namen Icebreaker GT260 Midweight LS Pursuit Crewe.

Icebreaker (= Eisbrecher) und Midweight (= mittleres Gewicht) kann man sich ja wunderbar herleiten. Doch was meint GT260 und Pursuit Crewe? Da musste ich mich erstmal auf der Bergfreunde Icebreaker Shop Seite schlau machen…

Folgende Erkenntnis konnte ich mir erschließen: 260 steht für die Materialstärke der Merinowolle. Bei meinem Longsleeve also 260 g/m². Neben dieser Stärke gibt es vom Hersteller Icebreaker auch noch Produkte mit Materialstärken 200 g/m² (GT 200 Lightweight) und 150 g/m², die dann leichter aber weniger warm sind. Pursuit Crewe meint nichts anderes als Rundhalsausschnitt. Und Icebreaker GT ist die Icebreaker Serie, die eher auf den sportlicheren respektive den schweißtreibenden Einsatz ausgelegt ist.  – Wieder etwas dazugelernt.

Das Icebreaker Longsleeve im Test

Seit letzter Woche ist das Icebreaker Longsleeve nun im „Dauereinsatz“ und leistet gute Dienste. Dabei tut es vor allem eines: Mich schön warm halten und dies ohne dass ich bei größerer Anstrengung übermäßig ins Schwitzen komme. Bspw. hatte ich es zum Test bei meiner Joggingrunde an. Draußen minus 5 Grad, das Longsleeve direkt auf der Haut und darüber eine Laufjacke.

Ergebnis: keinerlei Kratzen, was ich wegen dem hohen Wollanteil eigentlich erwartet hätte. Im Gegenteil: das Longsleeve fühlt sich so weich an wie ganz normale Baumwolle.

Schnitt und Atmungsaktivität
Das Shirt liegt angenehm nah am Körper an und hält beachtlich warm, ohne dass ich übermäßig schwitze. Aus meiner Sicht sind hierfür zwei Gründe maßgeblich. Erstens:
Die Merinowolle leitet Feuchtigkeit sehr gut vom Körper weg („natürliche Atmungsaktivität“) und zweitens: Merinowolle kann etwa 30% Ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen ohne dass sie sich dabei feucht anfühlt.

Schnelltrocknend
Nach dem Laufen habe ich das Icebreaker GT260 Midweight LS Pursuit Crewe im Bad zum Trocknen aufgehängt. Als ich 2 Stunden später die Sachen (ungewollt) wegräumen musste war ich dann schon sehr erstaunt, dass das Longsleeve gänzlich abgetrocknet war.

Geruchsabweisend
Schon vor dem Lauftest hatte ich das Icebreaker Shirt ein paar Tage in Büro an (weil ich auch noch etwas erkältet war). Zusätzlich durfte es eine Weihnachtsfeier, einen Kochabend (mit Knoblauch) und diverse S-Bahn-Fahrten miterleben. Obwohl nach meiner Erfahrung gerade schwarze T-Shirts teilweise schnell unangenehme Gerüche annehmen riecht das Icebreaker Longsleeve selbst jetzt noch nicht unangenehm. Grund dafür ist die natürliche Selbstreinigungsfunktion von Merinowolle: aufgenommener Geruch wird beim Lüften wieder an die Luft abgegeben. Sie kann Schweiß chemisch binden und somit lange neutralisieren (vgl. Wikipedia ), Dies ist ein klarer Pluspunkt gegenüber Kunstfasern und vor allem für mehrtägig dauernde Berg- oder Radtouren interessant.

Fact and Figures des Icebreaker GT260 Midweight

  • Material: 97% Merinowolle, 3% Lycra
  • Materialstärke: 260 g/m²
  • Farbe: schwarz
  • Waschbarkeit: bis 40°
  • Schulterpartien: nahtlos, damit bei Rucksacktouren keine Druckstellen entstehen
  • perfekt als Isolationsschicht im Lagensystem

Größen-Tipp
Obwohl ich als Größe normalerweise die L brauche reicht bei mir Icebreaker Gr.M. Die Ärmel sind lang genug.

Fazit zum Icebreaker Longsleeve
Das Icebreaker GT260 Midweight Longsleeve kann auf ganzer Spur punkten: Es eignet sich
hervorragend als Funktionswäsche. Insbesondere an kalten Tagen und längerer Tragezeit hat Merinowolle erhebliche Vorteile gegenüber den herkömmlichen Textilfasern. Hinzu kommt, dass Merinowolle ein natürlich nachwachsender Rohstoff ist, der daher eine gute Energiebilanz aufweist.

Blue Mountains Trekking im Grand Canyon

Blue Mountains  (61. Tag, 28.12.03)

Nach dem Frühstück holen wir Sandra und Christian (Andys Triathlon-Teamkollege) vom Sydney Airport ab und fahren in die Blue Mountains. Dies ist mein zweiter Trip in die Blue Mountains. Den ersten Stopp legen wir beim Glenbrook Visitor Center ein. Hier informieren wir uns über Wanderungen und buchen Betten für das YHA-Hostel in Katoomba.

Trekking im Grand Canyon

Dann fahren wir nach Blackheath, Blue Mountains und starten von hier aus eine Wanderung durch den Grand Canyon. Es ist neblig und kalt, nur ca.12 Grad. Aber durch das marschieren wird uns warm und die Schönheit dieser Schlucht entschädigt für das triste Wetter. Während der Wanderung treffen wir diverse Gruppen, die sich in den Grand Canyon der Blue Mountains abseilen (Video). Die Wanderung dauert etwa 3 Stunden und ist absolut empfehlenswert.

Katoomba Sports and Aquatic Centre

Zurück am Auto fahren zur Jugendherberge. Da es noch recht früh am Tag ist gehen Andy und ich im Katoomba Sports and Aquatic Centre in der Catalina Avenue noch schwimmen. Der Pool ist nagelneu (Baujahr 1999) riesengroß und sauber. Obwohl Katoomba nur 18000 Einwohner hat, gibt es einen 25m-Indoor-Pool mit angeschlossenem Fitnessstudio und einen beheizten 50m-Outdoor-Pool. Wir schwimmen draußen und haben sehr viel Platz. Nach dem schwimmen relaxen wir im Whirlpool. Abends holen wir uns Take Away Food in der Stadt  und trinken Wein.

The Three Sisters (62. Tag,  29.12.03)

Gleich früh morgens bringt Andy Sandra und Christian zum Bahnhof in Katoomba. Sie müssen sich für die nächsten zwei Tage noch eine Unterkunft in Sydney besorgen. Was über Silvester nicht einfach sein wird. Nach dem Frühstück fahren wir einige Lookouts in der Umgebung ab. Dabei sind auch die Three Sisters – eine sehr bekannte Felsformation in den Blue Mountains.

Trekking in Springwood

Heute ist der Nebel verschwunden und es ist ganz passables Wetter. In Springwood  beginnen wir eine Wanderung. Sie führt uns durch wunderschöne Wildnis. Als wir an einem Bach Rast machen, entdecke ich zuerst eine große Echse und später rote Flusskrebse. Die Sonne scheint und Christine, Andy und ich unterhalten uns angeregt. Dann plötzlich entdecken wir am Wegesrand eine Schlage. Sie ist braun und bewegt sich nicht. Vorsichtig gehen wir an ihr vorbei und machen Fotos. Ich ärgere mich, dass ich gerade heute hier in dieser Pampa Sandalen trage. Der Weg führt uns weiter zu einem abgelegenen Wasserfall – er ist traumhaft schön. Aber leider führt hier kein Weg weiter. D.h. wir müssen wieder umdrehen und dass wir den Weg, den wir eigentlich gehen wollten nicht gefunden haben.

Auf dem Rückweg treffen wir eine Gruppe mit einem australischen Guide. Er schaut sich die Bilder von der Schlage an und erklärt, dass es sich dabei nur um eine „legless lizard“ (Blindschleiche) gehandelt hat. Er empfiehlt uns ein „billabong“ (Wasserloch) in der Nähe. Also machen wir uns auf den Weg dorthin. Es geht durch dichten Busch. Plötzlich entdeckt Andy eine große, schwarze Schlange, die vor uns ins Dickicht flüchtet. Sie ist so schnell verschwunden, dass ich nicht einmal ein Foto schießen kann.

Spätestens jetzt sind wir vorgewarnt, dass es hier mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch giftige Schlagen gibt. Nach insgesamt weiteren 1,5h Fußmarsch kommen wir am „billabong“ an. Es ist unglaublich schön und ruhig. Es gibt Libellen, Fischen, Krebse. Wir befinden uns mitten im Wald tief in den Blue Mountains. Es ist traumhaft ruhig.

Die olympische Schwimmhalle

Nach einem ausgiebigen Vesper, treten wir den Rückweg zum Auto an. Auf der Fahrt nach Sydney entschließen wir uns noch einen Abstecher beim olympischen Aquatic Center zu machen. Als wir drin sind, trauen wir unseren Augen nicht. Wir treffen drei Wasserballer aus Stuttgart. Sie spielen mit Andys Bruder in einer Mannschaft. Sind erst seit zwei Tagen in Australien und machen ebenfalls Urlaub. Wir tauschen Infos aus und machen Fotos. Wieder einmal bestätigt sich: Die Welt ist klein.