Grampians NP – Wanderung: Wonderland Loop Walk

Grampians National Park (18.Tag, 23…02…05)

Gleich früh morgens fahren wir zum “Lakeside Caravan Park”. Es begrüßen uns Kängurus, die neben dem Campingplatz auf einer Wiese grasen und ein weißer Kakadoo direkt auf unserem Stellplatz. Nach einer ausgiebigen Dusche und dem Frühstück fahren wir zu den „Mc Kenzies Waterfalls“, zum „Reed Lookout“ und zu den „Balconies“.

Wonderland Loop Walk

Dann starten wir – wieder zurück in „Halls Gap“ – den „Wonderland Loop Walk“. Der Weg führt uns zunächst zum „Venusbath“ – einem terrassenförmig geformten Bachlauf, in dem wir baden und uns von der Hitze des Tages abkühlen.

Das zweite Highlight des Walks ist der sog. „Grand Canyon“. Hier läuft der Weg über Steine und Treppen hinauf zum Dach des Berges. Doch bevor wir das erreichen, führt uns der Track erst weiter über erstarrtes Lavagestein und dann in die „Silent Street“ – eine sehr enge Schlucht in der man nur seine eigenen Schritte hört. Einige Anstrengungen später erreichen wir schließlich den „Pinnacle“ (=Gipfel). Geschafft aber über glücklich genießen wir den fantastischen Ausblick auf das vorgelagerte Terrain.

Dann treten wir den Rückmarsch an. Der Weg hinunter führt durch Sturmschäden und ist teilweise fast unpassierbar. Der erhoffte zügige Abstieg ist somit unmöglich. Wir klettern über dutzende umgestürzte Bäume. Da es langsam dämmert sind wir froh, dass wir es gerade noch zurück zum Auto schaffen, bevor es dunkel ist. Wir grillen auf einem BBQ-Platz in „Halls Gap“ und fahren dann zurück zu unserem Campingplatz.

Wonderland Loop Walk Grampians
Wonderland Loop Walk Grampians

Asics GT 2160 Testbericht

Ich geb es ja zu: ich habe einen ausgeprägten Faible für Laufschuhe. Obwohl mittlerweile 10 Paare bei mir Zuhause im Schrank stehen, habe ich mir nun den neuen Asics GT 2160 bei Campz geholt. Er ist seit längerer Zeit mal wieder ein Stabilitätsschuh, den ich gekauft habe. Dieser Testbericht fasst meine Erfahrungen & Erkenntnisse zum GT 2160 von Asics zusammen. Diese sind natürlich subjektiv, auch wenn ich in während meiner Läuferkarriere schon einige Laufschuhe testen durfte.


Eckdaten des Laufschuhs

  • Hersteller: Asics
  • Laufstil: geeignet für leichte / mittlere Überpronation
  • empfohlene Gewichtsklasse: als Mann bis 95kg
  • Reflektoren: ja, an Ferse & Vorfuß
  • Dämpfung: im Vor- & Rückfuß
  • Außensohle: eingekerbes Sohlenprofil, Carbongummi
  • Einlegesohle: herausnehmbar
  • Gewicht: 330g (Einzelschuh Gr.42)
  • Modelljahr: 2011

Die Asics GT 2160 Laufschuhe im Test
Gleich beim Anziehen merkt man, dass Asics nicht erst seit gestern Laufschuhe herstellt. Die Passform ist sehr gut. Es gibt keine Nähte oder Stellen, die drücken. Alles fühlt sich weich und bequem an. Die Schuhe umschließen meinen Fuß perfekt, ohne ihn einzuengen.

Beim Laufen hatte ich von Anfang an ein gutes Gefühl. Etwas ungewohnt finde ich, dass ich im Fuß wenig arbeiten muss. Die Stabilisierung übernimmt der Schuh. Das merkt man vor allem auf unbefestigtem Untergrund. Also wenn man z.B. auf einem kleineren Stein auftritt. Hier hatte ich das Gefühl mit meiner Fußmuskulatur wesentlich weniger ausgleichen zu müssen als bei einem Neutralschuh.

Klare Vorteile bietet der GT 2160 meiner Ansicht nach also für längere Läufe (>10km) oder Crossläufe. Eigentlich genau das, was im meinem Schuhschrank noch fehlte. Die gute Stabilisierung führt dazu, dass die Dämpfung beim GT 2160 etwas härter ausfällt. Gegenüber meinen Neutralschuhen fühlt er sich etwas steifer an. – Nicht unangenehm einfach etwas starrer. Da ich kein typischer Überpronierer bin, werde den Schuh also eher im Wald tragen. Gerade als Trailrunning-Schuh ist der GT 2160 meiner Meinung nach bestens geeignet.

Asics GT 2160 Pro und Kontra

Vorteile

  • sehr gute Passform
  • unterstützt sehr gut an der Innenseite
  • Pronationsstütze zieht sich nur über einen Teil der Innenseite
  • schönes Design: ich finde die roten Schnürsenkel klasse
  • Luftaustausch während des Laufens ist sehr gut
  • Gutes Preis-Leistungsverhältnis

Nachteile

  • Die Schuhgröße fällt deutlich kleiner aus. Der Laufschuh muss 1,5 bis 2 Nummern größer gekauft werden.
  • Die Dämpfung fühlt sich gegenüber einen Neutralschuh härter an.

Fazit
Ingesamt bin ich mit dem Asics GT 2160 sehr zufrieden. Er ist leicht, bequem und sehr gut zu laufen. Er ergänzt mein Schuhsortiment optimal. Und für viele Läufer auch nicht ganz unwichtig: er sieht sehr gut aus.

Links

  • Asics Laufschuhe bei campz.de
  • Auch wenn die GT 2160 schon in Richtung Trail Running gehen gibt es seit ein paar Jahren speziell dafür ausgelegte Trailrunningschuhe . Einer der beliebtesten Off Road Laufschuhe ist zur Zeit der Asics Trabuco.

12 Apostles

12 Apostles (17.Tag 22…02…05)

Gleich nach dem Aufstehen besichtigen wir die legendären 12 Apostles. Zwölf einzeln stehende, aus dem Meer emporragende Felsen, die von tosender See umgeben sind. Sie sind die Überreste einer Küstenlinie, die sich das Meer langsam wieder zurückholt. Der Anblick ist überwältigend. Wir haben Glück, denn die Lichtverhältnisse sind gut. Die Sonne scheint. Obwohl wir das Motiv schon oft gesehen haben, ziehen uns die gelb-pastellfarbenen Felsen mit ihrer Schönheit in ihren Bann.

The Loch Arch,  The Laice Curtains, The London Arch und The Grotto

Wir frühstücken im Van und fahren weiter zu den Sehenswürdigkeiten aus Fels: The Loch Arch,  The Laice Curtains, The London Arch und The Grotto. An der Bay of Martyrs gehen wir baden, Buggy boarden und relaxen.

Tower Hill State Game Reserve

Dann fahren wir über Warrnambool zum Tower Hill State Game Reserve – einem einzigartigen Tierreservat, das auf einer Halbinsel im Krater eines erloschenen Vulkans liegt. Kurz nachdem wir den Eingang des Krater hinter uns gelassen haben, sehen wir nicht weit von der Straße entfernt ein Känguru grasen und eine paar Meter weiter die Straße hinunter läuft ein Enchidna über die Straße. An der Picnic Area halten sich Emus auf, die sich über unbewachtes Essen hermachen. Wir starten den Walk To the last Vulcano und sind von der Szenerie überwältigt. Wir sehen Kängurus und exotische Vögel. Ein weiterer Walk führt uns in die Wetlands und einen Eukalyptus-Wald, wo wir etliche Koalas hoch in den Gipfeln der Bäume sehen. Zurück an der Picnic Area grillen wir Lammfleisch und essen.

Dann machen wir uns auf nach Halls Gap. Auf der Fahrt in den Nationalpark begegnen uns in der Dunkelheit etliche Tiere: Kängurus, Kaninchen, Eulen und Enchidnas. Aber zum Glück bringt uns Uli sicher an unser Ziel:  Halls Gap tief im Inneren des Gampians NP.

GEIGERRIG THE RIG Trinkrucksack Test – Sprühen anstatt Saugen

Der Sommer ist zwar leider vorbei, aber der nächste kommt bestimmt und dafür möchte ich gewappnet sein. Denn wer bei hohen Temperaturen längere Zeit laufen will, dem stellt sich unweigerlich die Frage, wie er auf seinem Weg eine ausreichende Wasserversorgung sicherstellen kann.


Warum ein Trinkrucksack?
Eine besonders bequeme Art, bei Laufen sein Getränk mitzuführen bietet ein Trinkrucksack. Anders wie mit einem Trinkgurt hat man bei einem Rucksack die Möglichkeit, das Gewicht des Wassers komfortabel auf beide Schultern zu verteilen. Richtig angelegt sitzt er dabei fest am Rücken, so dass man sich um ein Verrutschen keine Sorgen machen muss.

Heute möchte ich meine neuste Errungenschaft vorstellen: THE RIG – ein Trinkrucksack aus dem Hause GEIGERRIG. Die darin enthaltene Trinkblase ist das Herzstück der GEIGERRIG

Trinkrucksäcke, die im Juni auf den deutschsprachigen Markt kamen. Auf der Outdoor Trade Show in Warwickshire, England wurde die Trinkbase als „Produkt des Jahres“ ausgezeichnet.

Das Trinken – Sprühen anstatt Saugen
Die Ogwa-Trinkblase zeichnet sich gegenüber normalen Trink-Blasen dadurch aus, dass man beim Trinken nicht mehr saugen muss – das Wasser sprüht von selbst aus dem Schlauch heraus. Dies funktioniert wie folgt: Mit dem Druckball am Rucksack wird solange Luft in die Trinkblase gepumpt, bis darin ein Überdruck entsteht.

Wird jetzt am Mundstück auf das Ventil gedrückt, schießt das Wasser heraus. Musste bei herkömmlichen Trinksystemen zwischen dem Atemholen gesaugt werden, so wird das Wasser bei den GEIGERRIG Trinkrucksäcke komfortabel in den Mund gedrückt und kann dann geschluckt werden. Diese Technik vereinfacht das Trinken während des Laufens, was ich auch bei meinem 20 km Testlauf heute feststellen konnte.

Während des Laufens wird einfach auf das Mundstück gebissen und schon kann man schlucken. Fehlt es nach ca. 1/2 Liter Trinken etwas an Druck, so reichen 3-4 Schübe mit dem Druckball aus, damit der Druck wieder zum Sprühen reicht.

Eckdaten

  • Hersteller: Geigerrig
  • Modell: THE RIG (Art.Nr. GR-G3-RIG-BK) Trinkrucksack
  • Trinkschlauch: inkl. Drucksystem, Fassungsvermögen 2L (auch als 3L Blase erhältlich)
  • Quick-Release-Ventile für einfaches Abnehmen und Auffüllen, Gleitverschluss für einfaches Wiederauffüllen der Blase
  • Zusatzfeature: Innenfach mit Reißverschluss, Belüftungsystem für den Rücken, Tragegriff, Notfall-Pfeife am Brustgurt
  • Farben: rot, schwarz, citrus
  • Material: 100 % ballistisches Nylon, hohe Trockenkapazität
  • Optionales Zubehör: In-Line Filter, Filterfertiger Trinkschlauch, Isolierter Trinkschlauch, Druckball-Halter, Trinkschlauch-Garage
  • Maße: Höhe 46cm, Breite 23cm, Dicke 4cm
  • Gewicht: 0,975 kg
  • Preis: ca. EUR 129,00

Der Rucksack im Test
Vor der Nutzung des Rucksacks muss der Trinkbeutel natürlich mit Wasser befüllt werden. Dazu wird der Rucksack an der Rückseite geöffnet, der Trinkbeutel herausgezogen und die Quick-Release-Ventile abgestöpselt. Dann wird der Gleitverschluss geöffnet und der Beutel mit Wasser befüllt. Dies bedarf am Anfang etwas Übung, ist aber schon bei der zweiten oder dritten Befüllung Routine.

Der Rucksack wird nun per Schulterriemen und stufenlos verstellbarem Brust- und Hüftgurt auf dem Rücken fixiert. Beim Laufen lag der Rucksack satt auf dem Rücken. Bei dieser für mich optimalen Einstellung war der Hüftriemen allerdings zu hoch (in Höhe des Bauchs), was aber wahrscheinlich durch meinen relativ großen Körperbau bedingt ist.

Optional: der Wasserfilter
Wer in abgeschiedenen Gefilden eine längere Tour plant, für den könnte der von GEIGERRIG zukaufbare Wasserfilter In-Line Filter G2 100 FL interessant sein. Er ermöglicht ein Auffüllen der Trinkblase an natürlichen Wasserquellen (z.B. Brunnen, Fluss oder See). So kann man größere Strecken zurücklegen, ohne dass große Wasservorräte geschleppt werden müssen.

Praktisch: die Reinigung
Die Trinkblase des RIG kann ganz einfach umgestülpt und in der Spühlmaschine gereinigt werden. Damit entfällt der Kauf eines zusätzlichen Reinigungssets, wie es z.B. für CamelBak Rucksäcke angeboten wird.

Fazit
Den wichtigsten Zweck – nämlich die Versorgung mit ausreichend Flüssigkeit – erfüllt der GEIGERRIG THE RIG mit links. Das Trinken aus dem Rucksack während des Laufens habe als sehr angenehm empfunden. Man beißt auf das Mündstück und wird prompt mit ausreichend Wasser versorgt. Am Anfang etwas ungewohnt ist das Geräusch des hin- und herschwappenden Wassers im Rucksack. Hier kann es schon sein, dass man vom einen oder anderen Passanten wegen der Glucker-Geräusche verdutzt angeschaut wird. Aber nach kurzer Zeit gewöhnt man sich daran.

GEIGERRIG THE RIG Pro und Kontra

Vorteile:

  • hochwertige Verarbeitung
  • innovatives Trinksystem
  • schlankes Design zur Gewichtsverteilung
  • robustes Verschlusssystem (Reißverschluss)
  • einfache Reinigung der Trinkblase

Nachteile:

  • Tragesystem nur bedingt an Körpergröße anpassbar
  • Gluckergeräusche während des Laufens

Links

  • Die GEIGERRIG Trinkrucksäcke und das entsprechende Zubehör werden in Deutschland, Österreich und in der Schweiz exklusiv von der Optamit GmbH in Köln (Großhandel) vertrieben.

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