YHA Perth (1.Tag)

06.12.09 Perth – 1.Tag

Um kurz nach 14h Ortszeit kommen wir am International Airport in Perth an. Die Zeitverschiebung zu Deutschland beträgt 7 Stunden (WA ist 7 Stunden voraus). Für stolze 16 australische $ pro Person lassen wir uns von einem Airport-Shuttle (Connect) bis vor die Tür unserer Jugendherberge (YHA) in der Wellington Street 300 chauvieren. Dort checken wir in unser Doppelzimmer mit Fenster zu den naheliegenden Bahngleisen ein und duschen erstmal. Dann machen wir uns auf zu einem kurzen Erkundungsspaziergang durch die Stadt. Wir schauen uns die Fußgängerzone (Murray Street), das Bankenviertel, den Swan River, den Bell Tower und die sehr schöne Uferpromenade an. Hier sitzen kleine grüne Pappageien in den Palmwipfeln. Die Temperatur beträgt 26 Grad. Es ist angenehm warm. Nach unserer Rückkehr fallen wir todmüde ins Bett und schlafen trotz Bahnlärm (praktisch jeder Zug, der vorbeifährt hupt aus unerfindlichem Grund) tief und fest.

Die Zentrale Lage unserer Jugendherberge (YHA)


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Der Bell Tower in Perth – direkt am Swan River


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Aus-Flug nach Western Australia 2009

4 Wochen Camping-Urlaub in Australien kann man nicht einfach so stehen lassen ohne, dass man darüber ein Wort verliert. Zu viele Eindrücke und zuviel Erlebtes gibt es, dass man einfach festhalten muss. Um anderen davon zu erzählen aber auch um später mal etwas zum nachlesen und besser erinnern zu haben…

Eigentlich war der Plan Tagebuch zu führen und diesen Blog ständig auf dem Laufenden zu halten. Doch schnell haben wir gemerkt, dass das während unseres Trips in West-Australien so gut wie unmöglich ist. Wir hatten einfach zu wenige städtische Anlaufstellen als das hätte klappen können.

So gut wie immer in Nationalparks oder anderen entlegenen Gegenden unterwegs haben wir dieses Vorhaben schon nach wenigen Tagen von der To-do-Liste gestrichen und unsere Berichte auf losen Blätter festgehalten, die ich nun nach und nach in den Blog übertragen werde. Anschließend werde ich dann noch über meine Australienaufenthalte 2003 und 2005 berichten.

05.12.09 Stuttgart -Frankfurt – Singapore – Perth

Begonnen hat unsere Reise früh morgens mit dem Bahntransfer nach Frankfurt. Mit Singapore Airlines  gings dann mit einem kurzen Zwischenstopp in Singapore nach Perth, WA.

Hardshelljacken von Gore

Derzeit ist Gore-Tex Marktführer im Bereich Polytetrafluorethylen (PTFE). Gore hat folgende Materialien für Hardshelljacken bzw. Outdoorjacken im Angebot:Gore-Tex

•    GORE-TEX® Pro Shell: ist ein extrem robustes und langlebiges Material, das speziell für harte Wettersituationen konzipiert wurde. Hardshelljacken aus GORE-TEX® Pro Shell sind dauerhaft wasser- und windundurchlässig. Bei GORE-TEX® Pro Shell Jacken handelt es sich um 2 oder 3 lagige Konstruktionen. Dabei werden widerstandsfähige Obermaterialien, besondere Membranen und Futtermaterialien kombiniert. Somit sind GORE-TEX® Pro Hardshelljacken für extreme Outdooraktivitäten konzipiert.

•    GORE-TEX® Performance Shell: ist eine Kombination aus weichen Textilien mit einer Hochleistungs-Oberfläche, spezifischen Membranen und Futter-Materialien. GORE-TEX® Performance Hardshelljacken gibt es aus 2 und 3-lagigem Material. Performance Shell  kommt vom Feeling her einer Softshelljacke nahe. Über ein individuell einstellbares Isolationssystem kann man Luft zuführen bzw. Luft ablassen. So ist man gegenüber unterschiedlichen Temperaturbedingungen gerüstet. Zusätzliche Bekleidungsschichten werden somit überflüssig.

•    GORE-TEX® PACLITE®: ist ein sehr leichtes Material, das sehr wenig Platz einnimmt und sich daher sehr gut verstauen lässt. Charakteristisch für GORE-TEX® PACLITE® ist die gute Atmungsaktivität kombiniert mit einer dauerhaften Wasser- und Winddichtigkeit. Bei GORE-TEX® PACLITE® Harshelljacken gibt es keine gesonderte Ausfütterung (zweiseitiger Stoff aus Polyester oder Nylon) so, dass die Jacken leichter und kleiner packbar sind als die anderen GORE-TEX® Jacken.

Crocs Yukon Outdoor Sandalen

Crocs sind nicht gerade meine Leidenschaft. Unter schönen Schuhen verstehe ich was anderes, dennoch habe ich letztlich ein paar Crocs Yukon geschenkt bekommen, die ich hier kurz vorstellen möchte.

Mittlerweile gibt es weit über 50 unterschiedlichen Crocs Modelle, von denen einige aus dem üblichen Crocs-Raster (globige Clogs Form mit Löchern) herausfallen. Nach wie vor sind Modelle wie der Crocs Cayman oder der Crocs Mary Jane die meist verkauftesten Crocs Schuhe. Sie bewegen sich im Preis zwischen 20.- und 90.- €. Günstig sind die orginal Crocs im Vergleich zu den Imitaten damit natürlich nicht, doch geht der günstige Preis der Imitate oft auch einher mit einem erhöhtem Schadstoffgehalt. Von daher bin ich froh, dass es sich beim Crocs Yukon um ein Orginal handelt.

Crocs Modell “Yukon” Outdoorsandalen

Erster Eindruck

  • …für einen Crocs Schuh sehr dezent!…
  • …die Lederoberfläche kaschiert, was Crocs Schuhe im Normalfall aus dem Rahmen fallen läßt…
  • …zum Glück habe ich den Yukon in einem unauffälligen Benge bekommen 😉

Form und Look

Wie die meisten Crocs Schuhe machen auch die Yukon nicht gerade einen schlanken Fuß. Im Vergleich zum Crocs Offroad hält sich die Globigkeit aber noch in Grenzen. Ich jedenfalls kann gut damit leben, da ich die Yukon wohl hauptsächlich im häuslichen Bereich einsetzen werde. Was auffällt sind die praktischen Fersenriemen, die bei Bedarf nach unten geklappt werden können und so den Schuh besser am Fuß fixieren. Das gibt besseren Halt und bessere Sicherheit –gerade dann, wenn man es etwas eiliger hat.

Material

Beim ersten Anziehen erwies sich das Croslite Material der Crocs Schuhe als angenehm weich und warm. Eigentlich hatte ich gedacht, dass solche Kunststoffschuhe die Temperatur der Umgebung annehmen. Aber nix da. Beim Hineinschlüpfen habe ich stets ein angenehmes Gefühl. Ohne Kanten oder harten Stellen. Das geschlossenzellige Croslite Material leistet ganze Arbeit und soll ganz nebenbei das Festsetzen von Bakterien und Pilzen verhindern.

Besonders gut fühlen sich auch die Massage Noppen auf der Innensohle an. Sie sollen laut Hersteller die Blutzirkulation fördern. Das sehe ich zwar etwas skeptisch aber sei’s drum. Hauptsache es fühlt sich gut an. Die Schuhsohle ist leicht erhöht und hat ein griffiges Profil, welches sich trotz des relativ weichen Materials bisher als widerstandsfähig erwies und guten Halt bot. Das Lederobermaterial ist mit einer robusten Stichtechnik sorgfältig vernäht.

Belüftung

Wie anderen Crocs Modellen hat auch der Crocs Yukon Lüftungsschlitze auf der Oberseite und Belüftungslöcher am Rand des Schuhes. Dies fördert die Luftzirkulation und sorgt im Allgemeinen für eine angenehme Innentemperatur. Allerdings kann man Yukon Modell keine Jibbitz-Stecker anbringen, da hiezu die standardisierte Crocs-Loch-Größe notwendig ist. Um ehrlich zu sein ist mir das persönlich aber egal, weil ich mir Jibbitz eh nie gekauft hätte.

Fazit

Zu Beginn sprach ich davon den Yukon vor allem als Hausschuh einzusetzen. Dies bietet sich meiner Meinung nach auch an, da er durch das Ledermaterial im Vergleich zu anderen Crocs Schuhen sicherlich nicht geeignet ist um ihn bei Regen oder im Wasser anzuziehen. Dazu ist er einfach zu empfindlich. Natürlich kann der Yukon bei gutem Wetter auch draußen angezogen werden. Dann sollte man aber schon die Fersenriemchen runterklappen um somit mehr Halt zu haben.

Insgesamt bin ich mit dem Yukon bisher sehr zufrieden. Ans Aussehen habe ich mich  gewöhnt und ich bin immer wieder überrascht wie angenehm er sich beim Hineinschlüpfen anfühlt.

Links

Und wer Crocs Schuhe nicht mag: ihatecrocs.com